Informationen über Hurrikanschäden in der kubanischen Landwirtschaft
Kubas Vizeminister für Landwirtschaft, Alcides López Labrada, informierte am 12. September 2008 im kubanischen Fernsehen über erste Angaben zu den Hurrikanschäden (Gustav und Ike) in der kubanischen Landwirtschaft:
- 49 930 Hektar Bananenplantagen
- 9 983 Hektar Maniok
- 992 Hektar Süßkartoffel
- 300 Hektar Samenanpflanzungen
- 154 Gewächshäuser
sind vernichtet.
- 1,1 Million Liter Milch Verlust.
- 1,05 Millionen Geflügel sind durch den Hurrikan gestorben, was u.a. den Verlust von 40 Millionen Eiern zur Folge hatte.
- Der Verlust an Nutztieren hält sich mit insgesamt 530 Tieren auf Grund der Evakuierungsmaßnahmen in Grenzen.
- 12 000 Tabakhäuser und 138 Windräder sind zerstört.
Die stärksten Schäden sind in der Provinz Pinar del Rio und auf der Insel der Jugend sowie in den Ostprovinzen (hier vor allem bei Obst und Gemüse) zu verzeichnen.
Ab 17. September 2008 treten, laut Mitteilung des kubanischen Landwirtschaftsministeriums, die Gesetze Nr. 259 vom Juli und Nr. 282 vom 27. August 282, welche die Vergabe staatlichen Bodens an natürliche und juristische Personen zur landwirtschaftlichen Nutzung regeln, in beschleunigten Verfahren in Kraft.
Ziel ist, bisher brachliegende Flächen in kürzester Zeit produktiv und nachhaltig zu bewirtschaften.